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Ziele – So kommen Sie an Ihr Ziel!

Egal ob im Beruf, im Sport oder im täglichen Leben – Ziele spielen eine entscheidende Rolle. Wir alle setzen uns Ziele: Zum Start der Golfsaison peilt man ein besseres Handicap an,  im Frühling möchte man dann noch schnell ein paar Kilos loswerden. Aber wie setzten wir diese Vorsätze in die Tat um?

Beginnen Sie damit, Ihr Ziel konkret zu artikulieren. Wenn Sie ein bestimmtes Ergebnis erreichen wollen, sind konkrete, realistische und klar formulierte Ziele besonders wichtig – je genauer Sie Ihr Ziel beschreiben, desto größer ist die Chance, Ihr Ziel wirklich zu erreichen.

Bei der Erreichung Ihrer Ziele haben Sie einen Verbündeten: Ihr Unterbewusstsein! Sie sollten Ihre Ziele aufschreiben und sich immer wieder damit beschäftigen – der Rest kommt zwar nicht von alleine, aber Ihr Unterbewusstsein wird Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Sie werden hilfreiche Informationen bewusster wahrnehmen, finden in Zeitungen, Büchern, im Internet oder in Gesprächen Wesentliches, das Sie Ihrem Ziel näher bringt.

Visualisieren- so oft wie möglich

Die Zielarbeit verläuft größtenteils auf der gedanklich-kognitiven Ebene. Jedoch sollte man die emotionale Komponente nicht vernachlässigen, denn erst wenn Sie Ihr Ziel auch emotional erleben, kann sich das ganze Potential entfalten. Ziele, die gedanklich mehrmals erfolgreich erlebt wurden, stärken das Selbstvertrauen und aktivieren Energien. Visualisieren Sie Ihr Ziel mit allen Sinnen und so oft wie möglich – diese Methode lässt sich auch leicht in den Alltag integrieren. Nehmen Sie sich die Weltcup-Skifahrer als Beispiel: Sie visualisieren vor dem Rennen jede Stange, jedes Tor, jede Bodenwelle immer wieder, bis sie die Strecke in- und auswendig kennen.

Setzen Sie sich realistische Ziele

Sie sollten Ihr Ziel immer so formulieren, dass die Erreichbarkeit des Zieles in Ihrer Kontrolle und Ihrem Einflussbereich liegt. Dazu müssen Sie die eigenen Fähigkeiten kennen und alle Bedingungen einschätzen, die bei der Erreichung Ihres Ziels eine Rolle spielen. Bauen Sie bei langfristigen Zielen Zwischenziele ein und prüfen sie diese konsequent,  um Auslöser und Ursachen für Ihren Fortschritt – oder eben Ihren Stillstand – herauszufinden und zu analysieren.

Eines haben erfolgreiche Menschen alle gemeinsam – klare Ziele! Sie wissen genau, was sie im Leben erreichen wollen und zwar im beruflichen, im privaten und auch im sportlichen Bereich. „Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige. „ (Seneca)

Ziel ist nicht gleich Ziel – auch im Sport

Gerade im Sport geht es um das Erreichen von Zielen. Wer möchte nicht auf das begehrte Siegerpodest?  Man sollte davon ausgehen, dass gerade die so leistungsorientierten Sportler um den enormen Stellenwert und Einfluss der Zielsetzung Bescheid wissen und sie dementsprechend bewusst und professionell einsetzen. Viele Sportler und Trainer befassen sich jedoch nicht konkret genug mit diesem Thema. Damit die Wahrscheinlichkeit möglichst groß ist, dass das angestrebte Ziel auch erreicht wird, müssen etliche Punkte und Kriterien erfüllt werden. Sportler und Trainer sollten sich auch bewusst machen, welche Arten von Zielen es gibt und entscheiden, welche davon sie für ihren persönlichen Zweck einsetzen wollen.

Ergebnisziele: eindeutig und klar messbar

Ergebnisziele sind klar quantitativ messbare Ziele. Der Vorteil liegt darin, dass man genau prüfen kann, ob man sein Ziel erreicht hat. Diese Ziele beschreiben also, welches Ergebnis anvisiert wird (z.B. Titelgewinne, Platzierungen, Zeiten etc.).

Ergebnisziele haben außerdem einen großen Einfluss auf die Motivation des Sportlers. Aber auch hier muss das beabsichtigte Ziel realistisch sein, denn unrealistisch hoch gesteckte Ziele können massiven Stress und Versagensängste auslösen.

Prozessziele (Handlungsziele):  der Weg zum Ziel

Prozessziele blenden das Ergebnis aus und beschreiben, wie das Ziel erreicht werden soll, sie beschreiben den Weg zum Ziel und die Qualität der Handlung. Sie helfen bei der Frage, wie spezielle Strategien oder Fertigkeiten in einer bestimmten Situation umgesetzt werden sollen. Beispiele für Prozessziele ist der rhythmische Schwung beim Golf oder die korrekte Beinführung beim Brustschwimmen. Handlungsziele leiten den Fokus auf die hier und jetzt geforderte Aufgabe, somit dienen sie der Konzentration und Aufmerksamkeit des Sportlers. Aufgrund der bewussten Begrenzung auf die momentane Situation und Handlung sind Handlungsziele auch besonders nützlich, um im Wettkampf und/oder Training negative Gedanken auszuschließen.

Übrigens: Untersuchungen haben ergeben, dass 66% der Sportler in der Phase der Höchstleistung im Hier und Jetzt sind. 85% der Sportler, die schlecht abschnitten, waren auf das Ergebnis fokussiert!

Wichtig sind jedoch beide – Ergebnis- und Prozessziele. Man kann z.B. auch das Ergebnisziel verpassen, das Handlungsziel aber erreichen.

 

Checkliste

  • Ist es Ihr eigenes Ziel oder das Ziel anderer?
  • Welche Probleme könnten auftreten, wenn das Ziel erreicht ist?
  • Was ist Ihr Motiv für das Ziel? (Sicherheit, Gewinn, Ansehen, Entdeckung, Fürsorge, Bequemlichkeit, Gesundheit…)
  • Führt das Ziel Sie weiter auf dem Weg zu längerfristigen Zielen bzw. Ihrer Vision?
  • Wenn Sie sich den erreichten Zustand (Ihr Ziel) vorstellen, fühlt es sich gut an?
  • Welche Konflikte erwarten Sie auf dem Weg zum Ziel?
  • Für wen ist das Ziel noch wichtig?
  • Wer könnte etwas gegen das Ziel haben?
  • Welche anderen Ziele bzw. Zustände beeinflusst dieses negativ/positiv?
  • Was ist die größte Gefahr für die Nicht-Erreichung des Ziels?

 

Text: Mag. Doris Weber Foto: Fotolia

 

 

 

     

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